Mehr Natur wagen!

Wormser Umwelt-Star zeichnet naturnahe Umgestaltung des Firmengeländes aus

„Mehr Natur wagen“ – unter diesem Motto starteten die Wormser Umweltverbände NABU, BUND, POLLICHIA und GNOR eine Aktion, mit der sie Wormser Betriebe dazu anregen wollen, ihr Firmengelände naturnah umzugestalten. Wir haben die Anregungen für eine größere Artenvielfalt vor der Haustür gern umgesetzt. Dafür zeichneten die Naturschutzverbände uns am 23. März 2018 mit dem „Wormser Umweltstar“ aus.

„Das Artensterben in Deutschland ist dramatisch. Es gibt aber eine gute Nachricht: Jeder kann etwas dagegen unternehmen, in dem man Flächen naturnah gestaltet", so Michael Leukam, Vorstandsmitglied der BUND Kreisgruppe Worms. Dies haben wir uns zu Herzen genommen. Gerne haben wir die Vorschläge umgesetzt, die der NABU Worms für das EWR-Gelände am Lutherring erarbeitet hatte. So wurden die schönen Grünflächen an der Hauptverwaltung auch zu attraktiven Standorten für die heimische Tier- und Pflanzenwelt.

Hierzu haben wir im nördlichen Bereich des Geländes blüten- und beerenreiche Wildsträucher und diverse Vogelnährgehölze gepflanzt.  In der südexponierten Lage haben wir eine blütenreiche Magerwiese angelegt. Diese ist vor allem bei Wildbienen beliebt. Keine Angst: Anders als die Honigbienen leben die meisten Wildbienen nicht in größeren sozialen Einheiten, sondern als Einzelgänger. Im März wurde zusätzlich noch ein vom NABU gebautes Insektenhotel aufgestellt.

Kontrollierter Wildwuchs wird zu modernem Umweltschutz

Werden die neuen Wiesenflächen seltener gemäht, können sie sich zu artenreichen Blühflächen entwickeln. Damit ist der Tisch für Wildbienen und andere Insekten am Lutherring reich gedeckt.

Da das Thema Biodiversität auch ein wichtiger Baustein unseres Nachhaltigkeitskonzepts ist, freuen wir uns um so mehr über die Initiative der Wormser Umweltverbände.  Eine Fortsetzung dieser naturnahen Umgestaltung auf andere Standorte ist bereits in Planung.

Im Rahmen der Kampagne "Mehr Natur wagen" können auch Sie mitmachen. Interessierte Unternehmen melden sich dazu am besten per E-Mail bei den Umweltverbänden. Gemeinsam wird dann das Gelände besichtigt, um die Potentiale auszuloten.