Versorgungssicherheit vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine

Stand: 30.03.2022

Die mittel- und langfristigen Auswirkungen des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine sind zurzeit weder geopolitisch noch energiepolitisch und -wirtschaftlich absehbar. Sicher ist aber: Die russische Invasion in die Ukraine trifft die Energiemärkte in einer ohnehin schwierigen Zeit.

Aktuell liegt kein Versorgungsengpass mit dem Energieträger Gas vor, aber die Branche will und muss Vorsorge betreiben.Deshalb hat die Bundesregierung bereits am 30. März 2022 die Frühwarnstufe aus dem Notfallplan Gas ausgerufen. 

Der Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sieht drei Warnstufen vor:

  1. Stufe: Frühwarnstufe (Frühwarnung)
    Am 30.03.2022 durch die Bundesregierung ausgerufen.
  2. Stufe: Alarmstufe (Alarm)
  3. Stufe: Notfallstufe (Notfall)

Industrie und Gewerbe

Unsere "nicht geschützten Kunden" (Sondervertragskunden, wie Industrie und Gewerbe) im EWR-Versorgungsgebiet haben wir informiert, da für den Fall einer Engpass-Situation deren Gasbezug reduziert oder diese Kunden im schlimmsten Fall von der Versorgung getrennt werden müssten.

Weitere Infos finden Sie unter ewr-netz.de

Haushaltskunden

Haushaltskunden und soziale Einrichtungen, wie bspw. Krankenhäuser, sind durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt und sind der Notfallstufe zugeordnet. 

Informationen zur Preisentwicklungen vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges finden Sie hier.