Versorgungssicherheit vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine

Stand: 24.06.2022

Die mittel- und langfristigen Auswirkungen des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine sind zurzeit weder geopolitisch noch energiepolitisch und -wirtschaftlich absehbar. Sicher ist aber: Die russische Invasion in die Ukraine trifft die Energiemärkte in einer ohnehin schwierigen Zeit.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni die zweite Stufe des Notfallplan Gas ausgerufen, die sogenannte Alarmstufe. Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist die seit dem 14. Juni 2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das weiterhin hohe Preisniveau am Gasbeschaffungsmarkt. Zwar sind die Gasspeicher mit 58 Prozent besser gefüllt als im Vorjahr. Doch sollten die russischen Gaslieferungen über die Nord Stream 1-Leitung weiterhin auf dem niedrigen Niveau von 40 Prozent verharren, ist ein Speicherstand von 90 Prozent bis Dezember kaum mehr ohne zusätzliche Maßnahmen zu erreichen. In der Alarmstufe sichern unter anderem marktbasierte Maßnahmen die Versorgung, z. B. die Umschaltung auf alternative Energieträger oder die Einsparung von Energie. Es kommt zu keinen von der Bundesnetzagentur angeordneten Abschaltungen oder vergleichbaren Markteingriffen. Diese sind nach aktueller Rechtslage erst in der dritten Eskalationsstufe, der Notfallstufe, möglich und sollen sicherstellen, dass auch im Krisenfall Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und alle Privatkunden weiter mit Gas beliefert werden.

Die Versorgungssicherheit mit Gas ist laut Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums aktuell zwar kritisch, aber gewährleistet. Die ausfallenden Mengen können noch am Markt beschafftwerden, wenn auch zu höheren Preisen.

Der Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sieht drei Warnstufen vor:

  1. Stufe: Frühwarnstufe (Frühwarnung)
    Am 30.03.2022 durch die Bundesregierung ausgerufen.
  2. Stufe: Alarmstufe (Alarm)
    Am 23.06.2022 durch die Bundesregierung ausgerufen.
  3. Stufe: Notfallstufe (Notfall)

Industrie und Gewerbe

Unsere "nicht geschützten Kunden" (Sondervertragskunden, wie Industrie und Gewerbe) im EWR-Versorgungsgebiet haben wir informiert, da für den Fall einer Engpass-Situation deren Gasbezug reduziert oder diese Kunden im schlimmsten Fall von der Versorgung getrennt werden müssten.

Netzbetreiber EWR Netz GmbH unter ewr-netz.de

Haushaltskunden

Haushaltskunden und soziale Einrichtungen, wie bspw. Krankenhäuser, sind durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt und sind der Notfallstufe zugeordnet. 

Informationen zur Preisentwicklungen vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges finden Sie in den FAQ-Preisbelastung.

Für EWR-Kunden: ewr.de

Die Gasspeicherumlagen und Gasbeschaffungsumlage hat die Bundesregierung beschlossen. Gleichzeitig soll die Mehrwertsteuer auf Gas gesenkt werden. Alle Informationen für EWR-Kunden mit Rechenbeispiel  und Empfehlungen unter ewr.de/infobereich

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Die Versorgungssicherheit ist aktuell nicht gefährdet, jedoch wurden wir durch den Gesetzgeber aufgefordert, uns durch Gespräche und Informationen mit und für Industrie-und Gewerbekunden auf eine momentan unwahrscheinlich eintretende Engpass-Situation vorzubereiten. Wir haben in Europa Sicherungsmechanismen, die in einer Engpasssituation greifen. In jedem Fall sind Haushaltkunden, grundlegende soziale Dienste, wie beispielsweise Krankenhäuser, und Fernwärmenetze, die Haushaltskunden mit Wärme versorgen durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt.
Industrie-und Gewerbekunden sind keine geschützten Kunden und müssten im Ernstfall von der Versorgung getrennt werden. Dies würde allerdings nicht ohne eine Ankündigung erfolgen, so dass keine plötzliche Versorgungsunterbrechung zu befürchten ist. Für unser Gasverteilnetz halten wir außerdem entsprechende Notfallpläne zur Gasmangellage vor, die regelmäßig mit vorgelagerten Gas-Fernleitungsnetzbetreiber abgestimmt werden. Hierzu gehören insbesondere regelmäßige Kommunikationsübungen.

Die Energiewirtschaft arbeitet mit Hochdruck an einer Diversifizierung der Bezugsquellen für Gas, um unabhängiger von Energieimporten aus Russland zu werden. In gewissem Umfang können LNG-Importe hierzu einen Beitrag leisten. Die derzeit größten LNG-Anbieter sind Katar, Australien und auch die USA. Insbesondere dort sind viele Produzenten in der Lage, ihre Angebotsmenge kurzfristig auszuweiten, um auf eine erhöhte Nachfrage aus Europa zu reagieren. Mittel- bis Langfristig müssen wir aber auch aus klimapolitischer Sicht vollständig unabhängig von fossilen Rohstoffen werden. Wir brauchen deshalb einen massiven Ausbau Erneuerbarer Energien und einen schnellen Hochlauf von Wasserstoff. Zudem müssen Hemmnisse bei der Genehmigung und Realisierung von Erneuerbare-Energien-Projekten nun endlich der Vergangenheit angehören. Wichtig ist, dass die Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen schafft, um den Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben. Wir brauchen mehr Flächen für Windräder und Photovoltaik-Anlagen sowie schnellere Planungs-und Genehmigungsverfahren. Auch der Netzausbau und -umbau muss durch einen investitionsfreundlichen Regulierungsrahmen beschleunigt werden, damit der Strom aus Erneuerbaren sicher vom Ort der Erzeugung zu den Verbrauchern gelangt.

Sicher ist: In den kommenden Monaten wird jeder Gas-und Fernwärmekunde eine warme Wohnung haben. Wir haben in Europa Sicherungsmechanismen, die in einer Engpasssituation greifen. In jedem Fall sind Haushaltkunden und Einrichtungen, wie beispielsweise Krankenhäuser, durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Auch würden im Falle eines Engpasses vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie oder der Wechsel auf andere Energieträger die Nachfrage nach Erdgas drosseln. Die Energiewirtschaft steht in engem Austausch mit der Bundesregierung bzw. vor allem mit dem BMWK und der Bundesnetzagentur. Sie beobachtet die aktuelle Lage genau und bewertet sie regelmäßig entlang der bestehenden Vorsorgepläne.

Die Gasversorgung ist ein wichtiger Baustein der Versorgungssicherheit. Die Energiewirtschaft nimmt ihre hohe Verantwortung wahr und bereitet sich auf Krisensituationen gewissenhaft vor. Klar ist: Geschützten Kunden, wie etwa private Haushalte, werden so lange wie es geht, beliefert. Aber wir brauchen Kriterien für ungeschützte Kunden, etwa in der Industrie. Es ist daher wichtig, dass bereits jetzt im Vorfeld alle notwendigen Maßnahmen diskutiert und ergriffen werden, um mögliche Folgen für die Wirtschaft abzumildern.

Die für dieses Jahr geplanten Stilllegungen von Kohlekraftwerken stehen derzeit nicht in Frage. Welche mittel- und langfristigen Auswirkungen der aktuelle Konflikt nicht nur auf den Ausstieg aus der Kohleverstromung, sondern auf die deutsche Energiepolitik insgesamt hat, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewertet werden.

Stand 31.03.2022 lassen sich rund 50% des russischen Erdgases innerhalb eines Jahres einsparen oder substituieren. Das entspricht etwa 20% des Jahresgasbedarfs in Deutschland. Im Wissen, das ein Embargo nur mit erheblichen Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft einhergeht, arbeitet die Energiewirtschaft mit Hochdruck daran, mittel- bis langfristig unabhängig von fossilen Rohstoffen und damit auch von russischen Importen zu werden. Der BDEW hat eine Analyse zu dieser Frage vorgelegt. Die BDEW-Analyse steht hier zum Download bereit.

Russland liefert mehr als 50 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases. Sollten Lieferungen aus Russland kurzfristig ausfallen, würden die genannten Sicherungsmechanismen aktiviert werden müssen. Wie sich die Forderung, dass Russland nur noch Rubel als Bezahlung für sämtliche Rohstoffexporte annimmt, auswirkt, ist derzeit noch unklar. Binnen kürzester Frist muss die Zentralbank die Modalitäten ausarbeiten, mit denen westliche Importeure Gas künftig am innerrussischen Devisenmarkt bezahlen müssen.

Der Verzicht auf Gaslieferungen aus Russland ist eine Frage der internationalen Energiesicherheit und muss auf politischer Ebene entschieden werden, auch gemeinsam mit den europäischen und internationalen Partnern. Aber auch aus Gründen des Klimaschutzes gilt: Wir müssen insgesamt unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Mittelfristig wird der weitergehende Ausbau von „Erneuerbarer Energien“ sowie Aufbau von Wasserstoffinfrastrukturen, eine diversere Lieferstruktur, stärkere politische Unabhängigkeit sowie eine diversifizierte Versorgungssicherheit ermöglichen. Nicht nur durch den Klimawandel bedingt, sondern auch aufgrund politischer Abhängigkeiten wird die Bedeutung von erneuerbaren Energien steigen. Insbesondere für den schnellen und zeitnahen Ausbau von erneuerbaren Energien würde ein Abbau von Hemmnissen bei der Genehmigung und Realisierung der Projekte zügig greifen.

Wir beschaffen Strom und Gas am Großhandelsmarkt. Eine prozentuale Aufteilung der Herkunftsländer ist nicht möglich. Klar ist allerdings, dass Deutschland als Energie-Import-Land aktuell über 50 Prozent des Gasbedarfs aus Russland bezieht.

Die deutschen Gasspeicher sind zum Winterende auf einem vergleichbaren Füllstand wie in den Vorjahren. Tagesaktuelle Daten zu den Gasspeicherfüllständen in Europa finden Sie hier: https://agsi.gie.eu/#/ Die Energiewirtschaft unterstützt die Bundesregierung in dem Bemühen, den Beitrag von Gasspeichern zur Versorgungssicherheit krisenfest zu machen. Unabdingbares Ziel ist, mit ausreichend gefüllten Gasspeichern in den nächsten Winter zu gehen, dies auch nachhaltig sicherzustellen und dabei Verbraucher nicht mit unnötig hohen Kosten zu belasten.

Die Energiewirtschaft beobachtet die Situation sehr genau und ist in ständigem Austausch mit dem Bundeswirtschaftsministerium, um die aktuellen Entwicklungen zu analysieren. Je besser wir die Gasversorgung diversifizieren können, desto flexibler können wir auf Änderungen der aktuellen Situation reagieren. Für einenWegfall der Erdgas-Importe brauchen wir zusätzliche Strukturen und den starken europäischen Verbund.

Der BDEW hat eine Analyse zur Frage vorgelegt, wie viel Erdgas kurzfristig, also bei einem unmittelbaren Ausfall aller Erdgaslieferungen aus Russland, in den Bereichen Wärme, Stromerzeugung, Industrie und Verkehr in Deutschland durch den Einsatz anderer Energieträger oder durch Einsparungen ersetzt werden könnte. Die Analyse zeigt, dass sich Stand heute rund 50% des russischen Erdgases kurzfristig einsparen oder substituieren lassen. Das entspricht etwa 20% des Jahresgasbedarfs in Deutschland. Im Wissen, das ein Embargo nur mit erheblichen Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft einhergeht, arbeitet die Energiewirtschaft mit Hochdruck daran, mittel-bis langfristig unabhängig von fossilen Rohstoffen und damit auch von russischen Importen zu werden.

Trotz der Tatsache, dass Haushalte und soziale Einrichtungen zu den besonders geschützten Kunden gehören, hätte ein Embargo für Energielieferungen aus Russland massive negative Auswirkungen beispielsweise auf die Energiepreise für Verbraucherinnen und Verbraucher. Es ist verständlich, dass angesichts des Ukraine-Krieges drastische Forderungen aufgestellt werden. Bei einer drastischen Maßnahme wie einem vollständigen Embargo muss aber abgewogen werden, ob sie nicht zu untragbaren Verwerfungen führtund damit letztlich Putin in die Hände spielt.

Die Industrie würde damit von einem Embargo voll getroffen werden, ohne dass realistische kurzfristige Optionen einer Energieträgersubstitution bestehen. Die Energiewirtschaft arbeitet mit Hochdruck daran, kurzfristig Energiemengen aus Russland zu substituieren und mittel-bis langfristig unabhängig von fossilen Rohstoffen und damit auch von russischen Importen zu werden.

Europa kann auf einen breiten Liefermix bauen: Gas kommt gewissermaßen aus allen Himmelsrichtungen nach Europa und somit auch nach Deutschland. Direkte Lieferländer sind neben Russland beispielsweise Norwegen und die Niederlande. Hinzu kommt die sehr gute Gasspeicher-Infrastruktur insbesondere in Deutschland sowie das europäische Gas-Verbundnetz, das den innereuropäischen Gas-Austausch ermöglicht und in den vergangenen Jahren stetig weiter ausgebaut worden ist. Aktuell kommt auch verstärkt Flüssigerdgas via Großtanker aus den USA nach Europa und die USA haben eine Erhöhung der langfristigen Lieferungen zugesagt. Die derzeit größten LNG-Anbieter sind Katar, Australien und auch die USA. Insbesondere dort sind viele Produzenten in der Lage, ihre Angebotsmenge kurzfristig auszuweiten, um auf eine erhöhte Nachfrage zu reagieren. Mittelfristig werden der massive Ausbau Erneuerbarer Energien, eine diversere Lieferstruktur für alle Energieimporte und der Hochlauf von Wasserstoff entscheidend für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Deutschland sein. Dabei müssen wir unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Insbesondere für die Erneuerbaren Energien muss nun endlich klar sein, dass beispielsweise Hemmnisse bei der Genehmigung und Realisierung der Projekte der Vergangenheit angehören müssen.

Wir sind immer an einer mit dem Kunden im Einklang liegenden Lösung interessiert: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die wir gemeinsam mit dem Kunden prüfen, z. B.:

  • Anpassung der Abschlagshöhe,
  • Ratenzahlung,
  • Langfristige Lösungen bei generellen Zahlungsschwierigkeiten und/oder
  • Zusammenarbeit mit Schuldnerberatungen

EWR bietet Beratung zum Thema Heizung oder Förderprogramme an. Im Gespräch können Tarife und Einsparmöglichkeiten besprochen werden. Dafür gibt es bei EWR das Team der Energieberatung, die besonders jetzt für unsere Kundinnen und Kunden da sind. Die Experten sind unter Telefon 06241 848-600 oder per E-Mail zu erreichen. Auf unserer Homepage gibt es weitere Infos und Tipps.

Eine pauschale Prozentangabe ist aufgrund der Preisanpassungen in unterschiedlichen Produkten nicht möglich. EWR unternimmt alle Anstrengungen, um Preisspitzen für die Kunden abzufedern.

Wir setzen auf eine vorausschauende Beschaffungsstrategie: Um das Risiko stark schwankender Börsenpreise für unsere Kunden zu minimieren, beschaffen wir die benötigte Energie in Teilmengen und Schritt für Schritt zu verschiedenen Zeitpunkten. Allerdings konnte das Ausmaß der Preisbewegung am Großhandelsmarkt, trotz unserer langfristigen Beschaffung, nur noch bedingt aufgefangen werden. In der Konsequenz mussten und müssen wir, wie auch viele andere Marktteilnehmer, Preisanpassungen vornehmen.

Wir unterstützen unsere Kunden durch umfangreiche Beratungsleistungen. Diese reichen von niedrigschwelligen Online-Energiechecks bis zu ausführlichen Beratungen.

Für eine erste Prüfung, ob der eigene Energieverbrauch im Vergleich zu vergleichbaren Haushalten/Wohnsituationen höher oder niedriger ist und Einsparpotenzial besteht, bieten sich Tools wie www.stromspiegel.de oder www.heizspiegel.de an. Deren Partner und Unterstützer sind der VKU und wir als Mitgliedsunternehmen.

Überlegen Kunden zudem etwa ihre Immobilie energetisch zu sanieren, besteht auch die Möglichkeit, sich über die „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ einen sog. individuellen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen. Das gilt auch für Nicht-Wohngebäude von kleinen und mittleren Unternehmen.

Unsere Energieberater sind für dieses Förderprogramm zugelassen.

Die Entwicklung auf den Weltmärkten für Energie ist nur sehr schwer vorauszusagen. Ein möglicher Liefer- oder Importstopp für Gas wird zu weiteren Preissteigerungen an den Energiemärkten führen. Das hätte zunächst schwerwiegende Folgen für alle direkten Marktteilnehmer, denn damit würde sich nicht nur der Energieeinkauf deutlich verteuern, sondern auch die Kosten zur Absicherung der Handelstätigkeit.

Liquiditätsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten einzelner Unternehmen wären dann nicht mehr ausgeschlossen. Wir als Energieunternehmen stehen dafür, dass wir mit einer nachhaltigen und langfristigen Einkaufspolitik über Jahre starke Preisschübe verhindern und kurzfristige Preissprünge abfedern konnten. Den Entwicklungen an den Großhandelsmärkten können wir uns aber auch nicht dauerhaft entziehen. Umso länger die Krise anhält und umso höher die Beschaffungs- und Bezugspreise steigen, desto stärker werden auch wir unsere Preise anpassen müssen.
In der aktuellen angespannten Situation muss also von steigenden Preisen für Endverbraucher ausgegangen werden.

EWR wird alle Kräfte einsetzen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben. Gleichzeitig ist auch wichtig zu betonen, dass im Falle einer Beruhigung der Beschaffungsmärkte sinkende Energiekosten auch über Preissenkungen an unsere Kunden weitergegeben werden. Zudem unterstützen wir unsere Kunden und Kommunen über Beratungsangebote und nachhaltige Energiekonzepte dabei ihre Energiekosten zu senken und klimafreundliche Energiequellen zu nutzen.