Wasser aus dem Ried bis 2046

06. Juli 2017 Pressemitteilungen

Wasser aus dem Ried bis 2046

EWR erhält neues Wasserrecht für 30 Jahre

EWR hat für weitere 30 Jahre das Wasserrecht zur Förderung aus dem Bürstädter Wald erhalten. „Es freut uns sehr, dass wir damit die sichere und zuverlässige Wasserversorgung für so lange Zeit unter Dach und Fach haben“, sagt EWR-Vorstandsmitglied Helmut Antz. Ihm war es ein besonderes Anliegen, die Bewilligung noch vor seinem Ruhestand auf dem Tisch liegen zu haben. Bis zu acht Millionen Kubikmeter kann die EWR Netz GmbH nun weiterhin jährlich aus acht Tiefbrunnen fördern.

Die Bewilligung kommt vom Regierungspräsidium Darmstadt (RP), da das EWR-Wasserwerk auf hessischer Seite liegt. Die geförderte Menge bleibt zu rund einem Drittel im Ried für die Versorgung von Bürstadt und Lampertheim. Etwa zwei Drittel fließen über drei Haupttransportleitungen in die Nibelungenstadt. Für Michael Kissel, Oberbürgermeister und EWR-Aufsichtsratsvorsitzender, ist das Wasserrecht daher ebenfalls ein wichtiges Thema: „EWR übernimmt hier professionell und verantwortungsvoll die Versorgung für die Bürger der drei Städte. Ich bin froh, dass die Wasserrechte als wichtiges Element der Daseinsvorsorge für Jahrzehnte gesichert sind. Mein persönlicher Dank geht an Helmut Antz, der sich dafür über Jahre eingesetzt hat.“

Sichere Versorgung auch an heißen Tagen
Das EWR-Wassernetz wird auch bei den aktuellen heißen Temperaturen alle Kunden sicher versorgen, erklärt Antz. Der Tagesverbrauch wird voraussichtlich bis auf zu 30.000 Kubikmeter ansteigen – durchschnittlich sind es täglich etwa 20.000 Kubikmeter. Neben der Speicherfunktion des gesamten Rohrnetzes von 460 Kilometer Länge sorgen zwei Hochbehälter mit je 8.000 Kubikmeter dafür, dass insgesamt zirka 50 bis 75 Prozent der Tagesfördermenge gespeichert sind.

Wasserwerk Bürstadt
Vom Wasserwerk Bürstadt aus wird der Großteil der Stadt Worms (außer Abenheim, Heppenheim, Pfeddersheim), aber auch Lampertheim und Bürstadt versorgt. Die Entnahme ist an strenge Auflagen gebunden und rund 500 Wasserproben jährlich garantieren höchste Qualität.

Der Grundwasserspiegel im Ried wird stellenweise angehoben – besonders in Waldgebieten. Dafür wird über sogenannte Infiltrationsanlagen aufbereitetes Rheinwasser dem Erdreich zugeführt.

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