Vier E-Ladelösungen für die VG Nieder-Olm

09. Juli 2020 Pressemitteilungen

Elektrisches Laden soll ab Frühjahr 2021 möglich sein

E-Mobilität ist auch in der EWR-Region ein gefragtes Thema, immer mehr Autofahrer steigen auf elektrische Antriebe um. Gemeinsam mit EWR hat die Verbandsgemeinde Nieder-Olm daher ein Projekt gestartet: Vier neue Ladestationen werden in verschiedenen Kommunen in der VG installiert. EWR ist Partner des Projekts, bringt seine Erfahrungen in den Ausbau der E-Mobilität ein und übernimmt zukünftig Betrieb und Wartung. Unterzeichnet wurde der Vertrag Ende Juni durch Ralph Spiegler, Bürgermeister der VG Nieder-Olm sowie Frank Dinter, Prokurist und Vertriebsleiter der EWR AG und Andreas Schmitt, Abteilungsleister Konzessionsmanagement. „Wir freuen uns, dass wir durch ein solches Projekt den Bürgerinnen und Bürgern einen Mehrwert bieten können“, so Ralph Spiegler, Bürgermeister der VG Nieder-Olm.

Analyse zu geeigneten Standorten

Um eine ideale Erreichbarkeit der Ladelösungen zu gewährleisten, wurde im Vorfeld eine Standortanalyse und Vorortbegehung durchgeführt. „Um den bestmöglichen Standort zu finden, wenden wir verschiedene Kriterien an. So werden zum Beispiel Anfahrtsmöglichkeiten, Bürger- bzw. Kundenfrequenz, Netzkapazitäten oder auch die Sicherheit von Nutzerinnen und Nutzern betrachtet“, erklärt Frank Dinter.In Absprache mit der VG Nieder-Olm fiel so die Entscheidung auf folgende Standorte: Am Woog in Nieder-Olm, an der Haybachhalle in Klein-Winternheim, am Rathaus in Jugenheim und am „Place de Ludes“ in Sörgenloch. „Für uns ist das Projekt wichtig, da wir stets neue Erfahrungen sammeln und unser Know-How in der Kommune ausbauen können“ , so Andreas Schmitt.

Schnelles und unkompliziertes Laden

Wenn alles planmäßig verläuft, sollen die Lademöglichkeiten spätestens ab dem Frühjahr 2021 für E-Fahrer zur Verfügung stehen. Bei den geplanten Lademöglichkeiten ist eine Schnellladung mit 22 kW möglich. An den gewählten Standorten ist damit das Laden zum Beispiel für die Dauer des Supermarktbesuchs oder während eines Termins in der Verwaltung ganz einfach möglich. Nach dem Ladevorgang gestaltet sich die Bezahlung unkompliziert: Wer kein Vertragskunde ist, kann per Smartphone-App „eCharge plus“ auch über Paypal oder Kreditkarte bezahlen. Die App zeigt zudem die Standorte sowie die Verfügbarkeit der Ladelösungen an. In Zukunft können dann jeweils zwei Fahrzeuge an den neuen eStationen gleichzeitig mit reinem Ökostrom „betankt“ werden. Die Verbandsgemeinde Nieder-Olm folgt damit dem deutschlandweiten Trend: 136.600 reine Elektrofahrzeuge sind derzeit auf Deutschlands Straßen unterwegs – ein Anstieg um 53.000 im Vergleich zum letzten Jahr. Folglich steigen auch die Zahlen der öffentlichen Ladesäulen immer stärker an: 27.000 öffentliche und teilöffentliche Ladelösungen stehen aktuell in Deutschland zur Verfügung – ein Anstieg um 50 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018. Über 70 Prozent dieser Ladelösungen werden dabei von Energieunternehmen betrieben.