VG Wöllstein: bereit für die Zukunft

02. August 2017 Pressemitteilungen

In der Verbandsgemeinde Wöllstein ist einiges in Bewegung – und das soll natürlich auch so bleiben. Um aktuelle und mögliche anstehende gemeinsame Projekte drehte sich deshalb der Austausch zwischen VG-Bürgermeister Gerd Rocker mit EWR-Vorstand Günter Reichart und Johannes Krämer, Geschäftsführer der EWR Netz GmbH. Einen wichtigen Schritt für die Zukunftsfähigkeit der VG wurde mit der fast flächendeckenden Anbindung an das schnelle Internet bereits 2013 gegangen: Bis auf die zu diesem Zeitpunkt gut versorgte Gemeinde Wöllstein selbst hatte EWR alle Kommunen der VG per Glasfaser an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen. „Da die Anforderungen an Datenübertragung und Geschwindigkeit jedoch immer weiterwachsen, sind für unsere Kunden fast in der gesamten VG inzwischen bis zu 100 Megabit in der Sekunde abrufbar“, berichtete EWR-Vorstand Reichart an. Hierfür wurden fast alle der 2013 aufgestellten Multifunktionsgehäuse – die sogenannten DSLAMS – mit der notwendigen Technik nachgerüstet. Und für Wöllstein ist ebenfalls eine Lösung in Sichtweite. Dazu finden derzeit Gespräche zwischen EWR und der an der Anbindung interessierten Innogy SE statt. „Die schnelle und zukunftsfähige Anbindungen an das Internet ist heute entscheidend für die Zukunftsfähigkeit einer Gemeinde. Deshalb freue ich mich mit EWR einen hervorragenden Partner an der Seite zu haben“, betonte Rocker.
Doch nicht nur der Bedarf an Datenmengen und Geschwindigkeit wächst – auch der Zugang zum Internet selbst verändert sich. Entsprechend möchten sich Rocker und EWR mit dem Thema öffentliches WLAN als Möglichkeit auch für die VG Wöllstein auseinandersetzen. Denn die kürzlich durch den Bundestag beschlossene Abschaffung der Störerhaftung bedeutet für EWR eine wesentliche Grundlage zur Einrichtung von öffentlichem WLAN mit entsprechenden Angeboten: „Diese Gesetzesänderung hilft uns ungemein und eröffnet gerade in Zusammenarbeit mit den Kommunen wichtige Entwicklungsmöglichkeiten“, so Krämer.


Auch das Thema Mobilität stand auf der Tagesordnung. Denn gemeinsam mit der Gemeinde Wöllstein sowie der VG ist EWR im Gespräch über eine Ladestation für Elektro-Fahrzeuge an einem zentralen Standort in Wöllstein. „Ohne Ladeinfrastruktur werden keine E-Autos auf die Straße kommen. Deshalb ist es wichtig, auch in unserer Verbandsgemeinde eine e-mobile Perspektive für Bürger und Besucher zu bieten“, betonte Rocker. Die Ladestation mit zwei Ladepunkten würde Teil eines bundesweiten Ladeverbundes und somit ein weiterer wichtiger Baustein für die e-mobile Infrastruktur in Rheinhessen, die EWR derzeit aufbaut. „Für diese und weitere Ladestationen wurde eine Förderung beim Bundesverkehrsministerium beantragt und aktuell warten wir noch auf den Förderbescheid. Danach kann es weitergehen“, kündigte Reichart an.

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