Stadt testet Pedelec für die Projektarbeit vor Ort

Stadt testet Pedelec für die Projektarbeit vor Ort

Die Stadt Worms hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Fuhrpark mit umwelt-freundlichen Fahrzeugen auszustatten. Im Baubereich, wo etliche inner-städtische Ortstermine anstehen, sind die Mitarbeiter nun auf zwei Rädern unterwegs. Dank der Unterstützung des Energieunternehmens EWR kann der Baubereich nun auf ein umweltfreundliches, gesundes, aber dennoch benutzerfreundliches Gefährt zurückgreifen: EWR stellt hierfür ein Pedelec zur Verfügung. Das Modell „Blue Label“ hat eine motorunterstützte Reich-weite von etwa 85 Kilometern mit einer Akkuleistung von 400 Watt. In nur zweieinhalb Stunden ist der Akku an jeder Steckdose voll aufgeladen. Un-schwer zu erkennen ist das cremefarbene Rad an dem clewrmobility-Schriftzug. „Die Mitarbeiter aus der Bauverwaltung sind häufig in der Projektarbeit draußen unterwegs. Dank der Unterstützung durch den Motor können auch längere Strecken oder Höhenunterschiede ohne größere Mühe be-wältigt werden. Wir sind deshalb sehr froh, dass EWR uns das Pedelec zur Verfügung stellt“, betont Baudezernent Uwe Franz. Das Thema Um-stieg auf das Fahrrad ist nicht nur nach dem nationalen Radverkehrskon-gress am 03./04. April 2017 in Mannheim in aller Munde, ergänzt Franz, weshalb man im Rahmen des „Stadtentwicklungskonzeptes Mobilität“, das in der Abteilung 6.6 bearbeitet wird, auch Szenarien für das geänderte Mobilitätsverhalten der Zukunft entwickeln werde. „Radschnellwege wer-den in der zukünftigen Mobilität als Netz- und Infrastrukturelement eine strategisch wichtige Funktion sowohl für die Attraktivitäts- und Potenzial-steigerung des Radverkehrs als auch hinsichtlich der Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) bilden“, betont Uwe Franz. Auch für die Kontrolle und Planung des weiteren Ausbaus des Wormser Rad-wegenetzes werde man deshalb das Pedelec nutzen.


Mit der Marke clewrmobility hat sich EWR das Ziel gesetzt, Elektromobili-tät in Rheinhessen schnell und flächendeckend voranzubringen. Das Kon-zept sieht vor, für den Aufbau einer Infrastruktur von Ladesäulen ebenso zu sorgen wie für zahlreiche Angebote, die Elektromobilität für Bürger, Gewerbe und Kommunen nutzbar und erlebbar machen. Alle EWR-Ladesäulen in der Region werden dabei mit 100 Prozent Ökostrom ver-sorgt. In Worms wurde gerade im WEP die vierte Ladesäule (nach Bür-gerhofgasse, Volksbank, EWR) eröffnet. „Als Teil des Konzerns Stadt sammeln wir schon lange gemeinsam Erfahrungen in der E-Mobilität und stellen das Rad gern zum Test bereit“, erläutert EWR-Vorstandsmitglied Stephan Wilhelm.

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