Kommunen suchen günstigsten Anbieter

10. November 2017 Pressemitteilungen

Um Kosten zu sparen, entwickeln Kommunen neue Ideen: Zum zweiten Mal schlossen sich acht Gemeinden in Brandenburg zusammen und schrieben europaweit ihre Stromversorgung aus: Milower Land, Schönwalde-Glien, Dallgow-Döberitz, Wustermark, sowie die Ämter Nennhausen, Rhinow und Friesack. Konkret ging es um die Stromversorgung für öffentliche Gebäude, Straßenbeleuchtung und Heizstrom. Den Zuschlag bekam einer der größten Player auf dem Energiemarkt, E.ON, sowie das Versorgungsunternehmen EWR aus Worms mit seinem nachhaltig erzeugten Ökostrom.
Zwar sind derzeit die meisten Kunden von EWR in Rheinhessen zuhause, doch das Unternehmen will seine bundesweite Präsenz ausbauen. Strom aus Worms fließt zum Beispiel bereits nach Rügen, Fehmarn oder Bad Füssing.


Steuern und Abgaben sind größter Teil
„Durch größere Mengen Strom, die nachgefragt werden, kann der Strompreis für jede einzelne Kommune gesenkt werden. Den größten Teil des Strompreises je Kilowattstunde bilden Steuern und Abgaben. So sind die Einsparungen für die Kommunen durch die gemeinsame Ausschreibung doch noch recht beachtlich“, so Felix Menzel (SPD), Bürgermeister des Milower Landes. EWR-Vertriebsleiter Frank Dinter ergänzt: „Wir überzeugen durchaus mit dem Preis, aber vor allem mit unserem einmaligen Service.“
Maßgeblich ist die Einkaufsgemeinschaft auf Initiative von Bürgermeister Felix Menzel zurückzuführen. Erstmals startete sie 2014 erfolgreich. „Allein das Milower Land spart in den kommenden drei Jahren insgesamt 3.825 Euro gegenüber dem bisherigen Strompreis ein.“


Kundenservice ist überzeugend
Insgesamt betrugen die Einsparungen für die acht Kommunen im Vergleich zu 2015 bis 2017 knapp 47.000 Euro.
Ab Januar fließt damit auch drei Jahre EWR-Ökostrom in den Osten Deutschlands „Solche Bündelausschreibungen sind nicht selten“, erklärt Dinter. Seit der Liberalisierung des Energiemarktes gebe es verschiedene Formen von Kooperationen und vermehrt Online-Ausschreibungen. „Nicht immer ist es der günstigste, der dabei den Zuschlag erhält,“ erklärt Dinter, „wir können oft mit Angeboten wie Ökostrom oder einem guten Kundenservice punkten.“
Oft entstünden aus diesen Kontakten jahrelange Kundenbeziehungen, berichtet der EWR-Prokurist. Das bundesweite Großkunden-Geschäft habe sich zu einem stabilen Bestandteil entwickelt. Vermehrt fragen Gemeinden und Unternehmen in letzter Zeit auch Produkte rund um E-Mobilität wie Ladesäulen oder -boxen an. „Das liegt sicher auch daran, dass wir Vorreiter in der Region sind. Wir sind bereits seit 2011 im Bereich der E-Fahrzeuge aktiv.“
Zuletzt hatte EWR mit der Messe „World of eMobility“ und rund 5.000 Besuchern bundesweit für Aufsehen gesorgt.

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