Kleine Lebensretter

11. November 2019 Pressemitteilungen

EWR unterstützt mit E-Auto bei Kronkorken-Sammelaktion

Ein Kronkorken ist gerade mal drei Zentimeter groß und zwei Gramm schwer. Trotzdem kann er dabei helfen Leben zu retten. Darauf will Ulrike Röder mit der „Wormser Kronkorken“-Initiative aufmerksam machen, die Teil der internationalen „Kronkorken-Sammelaktion“ ist. Denn was in vielen Haushalten als Abfallprodukt gilt, kann dabei helfen, an Darmkrebs erkrankte Menschen und ihre Familien zu unterstützen. Die metallischen Flaschenverschlüsse werden gemeinsam gesammelt und zu einem Wertstoffhof gebracht. Der Erlös aus dem Verkauf geht dann vollständig an die „Patientenhilfe Darmkrebs“.

Die Initiatorin der Wormser Kronkorken Aktion ist selbst Risikopatientin für Darmkrebs. Seit über zehn Jahren leidet sie an Morbus Crohn. „Für mich war es wirklich erschreckend zu sehen, wie wenig für die Aufklärung über Darmerkrankungen getan wird“, erzählt Röder und ergänzt: „Auch darauf soll die Sammelaktion aufmerksam machen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die stille Gefahr Darmkrebs zu schaffen.“

E-Auto als Sammelhilfe
Seit die Wormser Initiative 2018 ins Leben gerufen wurde, konnte die engagierte Wormserin schon viele Unterstützer gewinnen und so über eine Tonne Kronkorken sammeln. Neben lokalen „Hoffnungsgebern“ wie Gastronomiebetrieben, die ihre Kronkorken spenden, gibt es einige öffentliche Sammelstationen, an denen privat gesammelte Kronkorken abgegeben werden können. Auch im EWR-Kundencenter steht ein Behälter bereit. In regelmäßigen Abständen sammelt Ulrike Röder diese ein und bringt sie zur Herrmann Eisen-Metall GmbH in Worms. „Auch unserer Firma ist es ein persönliches Anliegen, die Aktion zu unterstützen“, erzählt Mitarbeiterin Tina Hassinger. Der Transport dorthin ist jedoch keine leichte Aufgabe für Röder, die kein eigenes Auto hat. „Dabei greifen wir natürlich gerne unter die Arme“, so Henriette Zimmer, EWR-Regionalleiterin, „seit gut einem halben Jahr stellen wir Frau Röder nun ein kostenloses E-Fahrzeug für den Transport der Kronkorken zur Verfügung.“ Für die Initiatorin der Wormser Kronkorken ist das eine enorme Erleichterung: Mit Hilfe des E-Autos konnte sie bei ihrer letzten Runde 280 Kilo Kronkorken auf einmal abliefern und so Zeit und Kraft sparen.

Gründungsmitglieder gesucht
Der nächste Schritt ist nun die Vereinsgründung. Dafür ist die Initiative noch auf der Suche nach Gründungsmitgliedern, denn um die Wormser Kronkorken Aktion als Verein einzutragen, benötigt es insgesamt sieben gründungswillige Personen. „Derzeit sind wir zu dritt“, erzählt Röder. Die Gründung eines eingetragenen Vereins wäre eine große Hilfe, die insbesondere Spendenangelegenheiten vereinfacht.

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