Inbetriebnahme Windpark Schellweiler

23. September 2020 Pressemitteilungen

Die drei Kooperationspartner realisieren erstes gemeinsames Projekt

ALZEY. Die PIONEXT hat heute, 23. September 2020, ihre beiden Windkraftanlagen in Schellweiler im Kreis Kusel offiziell in Betrieb genommen. Die neuen Anlagen, die seit Mai 2020 nach EEG in das Netz einspeisen, sind das erste gemeinsame Projekt der Kooperation und weisen eine installierte Leistung von 6 Megawatt auf. Bei den Feierlichkeiten heute waren Vertreter aus Politik, Industrie, den zuständigen Behörden sowie Vertreter der Kooperationsunternehmen anwesend.  

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Windpark in Schellweiler unser erstes gemeinsames Projekt erfolgreich umgesetzt haben. Langfristiges Ziel ist der wirtschaftliche Ausbau der Geschäftsfelder Wind und Photovoltaik. Mit dem Einstieg in das Projektgeschäft hat die PIONEXT die Möglichkeit, den heutigen Bestand der drei Kooperationspartner zu sichern und auszubauen“, so EWR-Vorstand Dirk Stüdemann bei den Feierlichkeiten. Und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der MSW, Dr. Tobias Brosze ergänzt: „Wir arbeiten jeden Tag für höchste Effizienz und langfristige Sicherheit in unseren Projekten. Wir wissen: Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien. Und wir freuen uns darauf, weiter gemeinsam in die Zukunft zu gehen.“

Der Windpark Schellweiler besteht aus zwei Anlagen vom Typ Enercon E115, die eine Nabenhöhe von 149 Metern, einen Rotordurchmesser von 115 Metern und eine Gesamthöhe von 206,5 Metern haben. Der Jahresertrag des Windparks liegt bei über 13.500 Megawattstunden, rein rechnerisch können damit rund 4.550 Haushalte versorgt werden. Die beiden Anlagen in Schellweiler sind an das 20-kV-Netz der Pfalzwerke Netz AG eingebunden. 

„Wir möchten zukünftig im Bereich der Erneuerbaren Bereich durchstarten und benötigen hierfür den  Abbau von aktuellen Hemmnissen sowie eine aktive politische Unterstützung zum weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien, um die klimapolitischen Ziele auch wirklich erreichen zu können“, richtet die Geschäftsführung der PIONEXT einen Appell an die Politik, auch in Zukunft die Erneuerbaren Energien weiter zu fördern.

Der offiziellen Inbetriebnahme des Windparks gingen umfangreiche naturschutzfachliche Untersuchungen voraus, in denen Biologen die Auswirkungen der Anlagen auf Natur und Umwelt überprüft haben. Dem Eingriff in die Natur wird an diesen Waldstandorten mit umfassenden Ausgleichsmaßnahmen begegnet.

Die drei Energieunternehmen Mainzer Stadtwerke AG (MSW), EWR AG (EWR) und die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT (PW) haben im Frühjahr 2019 die PIONEXT GmbH gegründet, um auf dem Gebiet der Planung, dem Bau und der Betriebsführung von Anlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien eng zusammenarbeiten. Dabei wurde der kaufmännische und technische Betrieb der bereits bestehenden rund 500 Wind- und Photovoltaikanlagen der drei Unternehmen unter einem Dach gebündelt und effizienter gestaltet. Darüber hinaus wollen die drei Unternehmen die Planung und Projektierung von neuen Windkraft- und Photovoltaikanlagen gemeinsam voranbringen.

„Die PIONEXT ist ein positives Beispiel für den Megatrend Kooperation – gemeinsam möchten wir mit unseren beiden Partnern in den Bereichen Projektierung, Planung, Bau und Betriebsführung von dezentralen Anlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien zusammenarbeiten und die Zukunft aktiv gestalten“, freut sich Pfalzwerke Vorstandsmitglied René Chassein bereits auf kommende Projekte.

Die PIONEXT bearbeitet derzeit eine Reihe von Anfragen sowohl im Bereich der Windenergie als auch der Photovoltaik und geht davon aus, dass hieraus in den kommenden Jahren weitere Projekte realisiert werden.