Fusion von e-rp und EWR ist amtlich

05. Dezember 2018 Pressemitteilungen

Aus zwei Unternehmen wird ein neues – mit dem Willen zur Erneuerung

Seit dem 1. Dezember gibt es ganz offiziell eine neue EWR AG, die Alzeyer e-rp GmbH wurde mit dem Wormser Versorger „verschmolzen“. Mit dem Eintrag ins Handelsregister hat der im Sommer besiegelte Zusammenschluss die letzte Hürde genommen. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung war der genaue Termin für diese rechtliche Verbindlichkeit noch unklar. Die Fusion gilt rückwirkend zum 1. Juli 2018.

Die neue EWR AG ist ein kommunales Unternehmen. Anteilseigner sind die Städte Worms, Alzey und Kirchheimbolanden, die Verbandsgemeinden Alzey-Land und Kirchheimbolanden sowie der Zweckverband Nieder-Olm. Außerdem beteiligt sind die Innogy SE und die Thüga AG. Das neue Unternehmen EWR AG hat seinen Hauptsitz in Worms. Zentral gelegen in Alzey wird die Netzgesellschaft – zuständig für die Gas-, Wasser-, DSL- und Stromnetze – angesiedelt. Des Weiteren hat die EWR Neue Energien GmbH dort ihren Sitz. Im Vorstand sitzen Udo Beckmann, Dirk Stüdemann und Stephan Wilhelm.

Bessere Leistungen für Kunden

„Alle Kunden werden weiterhin sicher und zuverlässig von uns versorgt, unsere Produkte und Services werden noch besser“, betont Vertriebs-Vorstand Udo Beckmann. Alle bestehenden Verträge würden erfüllt. Dies gelte für e-rp-Kunden ebenso wie für EWR-Kunden. Die Kundencenter in Nieder-Olm, Osthofen, Alzey, Kirchheimbolanden und Worms arbeiten wie gewohnt weiter. Auch das e-rp-Logo wird so schnell nicht von der Bildfläche verschwinden. So wird das „Branding“ der Energieläden und des ehemaligen e-rp-Hauptsitzes in der Alzeyer Gartenstraße erst nach und nach angepasst.

Verantwortung für die Region

„Wir übernehmen weiter Verantwortung für die Region. Als attraktiver Arbeitgeber beschäftigen wir 660 Menschen und indirekt über 1.000 weitere in der Region“, sagt Stephan Wilhelm. Ein solcher Kraftakt auf Augenhöhe würde in der Energiebranche bisher nur sehr selten gelingen. „Deshalb freut es uns besonders, dass uns dieser historische Schritt geglückt ist“, freut sich Wilhelm.

Fusion als Chance

Die Verschmelzung der Unternehmen läuft sukzessive und geordnet, denn dabei werden alle bestehenden Prozesse auf den Prüfstand gestellt. „Für uns ist die Fusion auch eine einmalige Chance zur Erneuerung“, sagt Dirk Stüdemann. Neue Wege einzuschlagen, das gelte für EWR mehr denn je. Die drei Vorstände sind sich bewusst, dass die Fusion die neue EWR AG mindestens bis Ende 2020 beschäftigen wird. „Wir haben den Kolleginnen und Kollegen bisher viel abverlangt“, weiß Stüdemann.

Dank an Mitarbeiter

Deshalb bedankt sich das Vorstands-Trio bei allen Mitarbeitern für den täglichen Einsatz am Arbeitsplatz, in vielen Workshops und Sitzungen: „Wir haben das gute Gefühl, dass alle hinter diesem Erfolgsprojekt stehen.“ Und alle Fragen nach dem weiteren „Zusammen-wachsen“ könne man gemeinsam beantworten. Schritt für Schritt, eine nach der anderen. „Der doppelte Sinn von „Zusammenwachsen“ zur Einheit und „zusammen Wachsen“ als Vergrößerung beschreibt dabei genau unsere Ziele“, formuliert es Wilhelm, „Zunächst wird aus zwei Teilen eins, und dann vergrößern wir unseren Aktionsradius.“

PDF: Offizielle_Fusion

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