EWR vorbildlich im Bereich E-Mobilität

26. November 2018 Pressemitteilungen

Chinesischer Sender beleuchtet Kooperation zwischen EWR und Streetscooter

Guy Henderson ist Korrespondent des chinesischen Senders CGTN (China Global Television Network), der in über 100 Ländern zu empfangen ist. Der TV-Journalist stammt aus Großbritannien und lebt seit 2015 in Berlin. Vorher war er bereits in Saudi-Arabien, Südafrika und Katar stationiert.


Geschichte zu E-Mobilität in Deutschland
Derzeit arbeitet er an einer Fernsehstory zum Thema E-Mobilität in Deutschland: „Mein Eindruck ist, dass die deutsche Autoindustrie die E-Mobilität etwas verschlafen hat. China ist an der Stelle viel weiter.“ Henderson legt damit einen Finger in die Wunde. Denn in der Tat ist es verwunderlich, dass das erste taugliche Nutzfahrzeug von der Deutschen Post gebaut und auf dem Markt eingeführt wurde.


Streetscooter und EWR im Fokus
„Doch ich will nicht die negative Seite beleuchten, sondern die positiven Beispiele herausheben“, erklärt der Auslandskorrespondent. „Denn es ist
meines Wissens einmalig, dass ein Energiedienstleister und ein Autoproduzent eine Kooperation eingehen, um E-Nutzfahrzeuge in einer Region zu vertreiben, um die E-Mobilität vor Ort zu fördern.“ „Für uns war der Schritt aber vollkommen logisch“, erklärt Frank Dinter, Prokurist bei EWR. „Wir haben uns ja schon für die Energiewende eingesetzt, als sie noch nicht beschlossen war. Nun sehen wir uns wieder als Visionäre, wenn wir die E-Mobilität voranbringen.Bei der Ladeinfrastruktur sind wir auch seit Jahren ganz vorne.“


Weitsicht von EWR
Im August veranstaltete EWR mit drei Partnern eine E-Mobilitätsmesse in Mainz, wo nur E-Nutzfahrzeuge ausgestellt waren. „Das Thema Dieselfahrverbote zeichnete sich da bereits ab“, so Frank Dinter. „Aber keiner hat das ernst genommen. Für uns war es naheliegend Kommunen, Städten und Gewerbetreibenden Lösungen anzubieten. Eine davon ist der Streetscooter, den wir jetzt mit einem einmaligen Leasingangebot vertreiben.“ „Genau diese Weitsicht hat mich dazu bewogen, EWR als Vorbildunternehmen zu besuchen,“ sagt Henderson. „Ich kenne kein Energieunternehmen das E-Transporter vermittelt.“


Ist die Zeit schon reif für E-Nutzfahrzeuge?
Für seine TV-Story steht der Reporter des chinesischen Senders in der Kälte vor Frank Dinter und fragt ihm Löcher in den Bauch: „Wo kann ich meinen Streetscooter reparieren lassen?“, „Was kosten 100 Kilometer im Vergleich zu einem Verbrenner?“, „Kann ich bundesweit tanken?“, „Sind E-Fahrzeuge preislich attraktiv?“, „Wie weit fährt ein Streetscooter?“. Dinter antwortet ruhig und genau. In Kürze werde ebwo die betriebseigene Kfz-Werkstatt mit einem Hochvoltarbeitsplatz ausstatten, wo E-Fahrzeuge repariert werden können. 100 Kilometer kosten mit einem Stromer je nach Vertrag zwischen 1,50 und 4,50 Euro, die Unterhaltskosten liegen bei 60 Prozent eines Verbrenners, der Widerverkaufswert ist extrem hoch, Stromer sind zehn Jahre von der Steuer befreit. Streetscooter fahren je nach Version 200 Kilometer weit und können bundesweit geladen werden.


Anstrengende TV-Aufnahmen
Nach dem Interview wird es nochmal anstrengend. Ein Mitarbeiter der EWR Netz GmbH muss für die Kamera Material in den Streetscooter ein- und ausladen, in Worms herumfahren, Strom tanken und immer wieder ein- und aussteigen. Der Korrespondent will die Alltagstauglichkeit zeigen. Ein Problem ist das für den EWR-Mitarbeiter nicht, er weiß aus Erfahrung: Streetscooter funktioniert.

PDF: EWR_vorbildlich_im_Bereich_E-Mobilitaet

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