Wie feiern Sie den letzten Tag des Jahres? Vier Stimmen aus der Region erzählen von ihren Silvesterbräuchen.

Vom Papst und von den Germanen
Der Name „Silvester“ stammt ursprünglich vom Papst Silvester, der am 31. Dezember im Jahr 314 zum Papst ernannt wurde und 21 Jahre später an diesem Tag in Rom gestorben ist. Im Jahr 1582 wurde schließlich der letzte Tag im Jahr nach ihm benannt – 1.247 Jahre nach seinem Tod. Übersetzt bedeutet Silvester „Waldmensch“ oder „der dem Wald Zugehörige“.

Böse Geister vertreiben
Für viele ist das Feuerwerk an Silvester nicht mehr wegzudenken. Doch woher stammt dieser Brauch? Schon die alten Germanen zündeten Holzräder an und machten Lärm, um die Dunkelheit und böse Geister zu vertreiben. Über die Jahre haben sich daraus die beliebten Feuerwerke entwickelt.

Wer kocht dieses Jahr?

„Bei uns wird das Essen jedes Jahr von  einem anderen Familienmitglied zubereitet – so ist es immer abwechslungsreich und ich  als Mutter kann auch einmal entspannen.  Nach dem Essen tanzen wir gerne  ausgiebig und haben einen schönen  Abend zusammen.“
Meike Murken aus Framersheim

Blick ins neue Jahr

„Wir feiern jedes Jahr gemeinsam mit der Familie. Nach einem ausgiebigen Feuerwerk kommen wir nach 12 Uhr zusammen an den Tisch und machen Bleigießen, um zu sehen, was das neue Jahr für uns bringt.“
Lucas Münnich aus Siefersheim

Feuerwerk mit Freunden

„Bis vor zwei Jahren habe ich immer mit meiner  Familie Silvester gefeiert – wir haben Raclette gegessen und kurz vor 12 Uhr gab es Bleigießen. Um 12 Uhr  haben meine Eltern mit Sekt und ich mit etwas  Antialkoholischem angestoßen. Nun feiere ich immer mit meinen Freunden bei jemandem zuhause.  Auch wir stoßen um 12 Uhr an, danach gibt  es ein großes Feuerwerk.“
Maya Selig aus Ober-Flörsheim

Früher Karpfen, heute Mohnklöße

„Früher gab es bei meiner Mutter an Silvester immer Karpfen. Heute gehört für uns an Silvester ein ausgiebiger Waldspaziergang dazu. Im Anschluss kommt die ganze Familie und wir essen zusammen Mohnklöße, eine Tradition aus Schlesien. Nicht nur die Kinder lieben das Essen – auch wir.“
Artur Kolditz aus Bolanden

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