Eine intakte Natur ist entscheidend für unsere Lebensqualität. Um sie zu erhalten, fördert EWR den Natur- und Artenschutz und trägt so zum Klimaschutz bei.

 

„Wir wollen weitere Flächen naturnah umgestalten und so einen Beitrag für den Artenschutz und das Klima leisten.“ 

Stephan Wilhelm, EWR-Vorstandsmitglied

2012
Im waldarmen Rheinhessen entsteht vor den Toren von Mainz ein neuer Wald. Gemeinsam mit dem Forstamt Rheinhessen und Schülern der Essenheimer Grundschule pflanzten wir auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern 5.000 junge Bäume. Ausschließlich heimische Laubbäume wie Ahorn oder Waldkirsche wurden angepflanzt. Die ausgewachsenen Bäume werden etwa 816 Tonnen des Klimakillers CO2 auf Dauer binden.

2017
EWR beteiligt sich als erstes Unternehmen an der Initiative „mehr Natur wagen“ der Wormser Umweltverbände. Ihr Ziel: so viele Flächen wie möglich naturnah umgestalten und so etwas gegen das Artensterben unternehmen. Die erste Fläche war die Grünfläche um die EWR-Hauptverwaltung in Worms, wo blüten- und beerenreiche Wildsträucher und Vogelnährgehölze angepflanzt wurden. Zudem wurde eine blütenreiche Magerwiese angelegt und ein Insektenhotel, gebaut vom NABU Worms, aufgestellt.

2014
Zusammen mit dem Forstamt Rheinhessen haben wir in den Herrnsheimer Klauern, einem der letzten Auewaldrelikte, auf einer Fläche von 310.000 Quadratmetern ein Waldrefugium eingerichtet. Dieses wurde für 100 Jahre der fortwirtschaftlichen Nutzung entzogen und dient ausschließlich dem Arten- und Biotopschutz. Unter dem Motto: „Nachhaltigkeit erleben“ wurde die App Hörsteine entwickelt, die großen und kleinen Waldbesuchern Informationen über Natur und Umwelt bereitstellt.

2018
An der Umspannanlage Kirschgartenweg pflanzen EWR-Mitarbeiter heimische Hecken sowie eine Wildblumenwiese. Außerdem legen sie einen Totholzhaufen für Eidechsen an und bauen Nistkästen auf. Die unscheinbare Wiese verwandelt sich in eine Naturoase. Übrigens wurde EWR für das Engagement von den Wormser Umweltverbänden mit dem „Wormser Umweltstar“ ausgezeichnet.


2019/2020
Nachhaltigkeit und Wirtschaft müssen keine Gegensätze sein. Das zeigt sich auf der 18.900 Quadratmeter großen Grünfläche der EWR-Fotovoltaikanlage in Osthofen, wo Teilflächen in Abstimmung mit den örtlichen Naturverbänden naturnah umgestaltet wurden. Naturgärtner Daniel Steffen berät die EWR-Nachhaltigkeitsabteilung bei diesem Projekt und hat alle Maßnahmen vor Ort begleitet und umgesetzt. So wurden Eidechsenstrukturen mit Totholz, Natursteinen und Sand angelegt und künstliche Nisthilfen für Halb- und Höhlenbrüter auf dem Gelände verteilt. Nisthilfen für störungssensible Arten wie Wiedehopf wurden zusätzlich angebracht. Eine Wildbienennisthilfe wurde errichtet und für interessierte Passanten eine Infotafel aufgestellt. Ein weiterer neuer Standort ist die kleine Trafostation in Worms-Hochheim. Hier wurde eine spezielle Mager- und Sandrasenmischung ausgesät und eine Wildbienennisthilfe aufgestellt. Nisthilfen für Höhlenbrüter wurden zusätzlich angebracht.