Netzwerke muss man pflegen, egal ob im Privatleben, im Beruf oder bei der Infrastruktur. Um letztere Netzwerkpflege kümmern sich Experten von EWR. Wir haben sie besucht.

 

„Wir sind ab der ersten Stunde dabei.“

Sebastian Clemens, Leiter der Netzplanung von EWR

 

Das Licht erstrahlt den Raum, Alexa spielt das aktuelle Lieblingslied, das Tablet ist startklar zum Surfen und die Gasheizung sorgt für die wohlige Wärme an einem trüben Herbsttag. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit? Ist es für uns auch. Und damit eine reibungslose Versorgung mit Strom, Gas, Trinkwasser und Glasfaser stattfinden kann, arbeiten aktuell 32 Personen der EWR Netz GmbH an einer optimalen Netz-Infrastruktur in Rheinhessen, der Pfalz und dem hessischen Ried. Von der Instandhaltung des bestehenden Stromnetzes bis hin zur Planung moderner Glasfasernetze liegt die Verantwortung im Bereich Netzplanung der EWR Netz GmbH.

Bestmögliche Beratung von Kommunen

Aufgeteilt in vier Abteilungen arbeiten die EWRler der Netzplanung hier Hand in Hand, um Baumaßnahmen unter der Erde oder in Gebäuden zu planen oder im Außendienst zu koordinieren und beispielsweise die Montage zu organisieren. Im Backoffice finden die Kalkulationen und andere administrative Tätigkeiten statt.

Ganz nach dem Motto „heute schon an morgen denken“ werden hier auch Kompletterschließungen von Neubaugebieten geplant und realisiert. „Wir sind schon bei der Erstellung der Bebauungspläne durch die Kommunen involviert und somit ab der ersten Stunde dabei, wenn es um infrastrukturelle Fragen für ein Neubaugebiet geht“, berichtet Sebastian Clemens, Leiter der Netzplanung von EWR. Dabei findet eine enge Zusammenarbeit mit den Abteilungen Gesellschaft und Politik und Netzvertrieb statt, um als Dienstleister eine bestmögliche Beratung für die Kommunen zu bieten – etwa zur Energieeffizienz.

Von Gas bis Breitband

Aber nicht nur künftige Wohn- oder Gewerbegebiete beschäftigen die Netzplanung, unterschiedlichste Maßnahmen gehören zum Tagesgeschäft: von der Instandhaltung der unter den Gehwegen liegenden Netze bis hin zur Verlegung einer Gastransportleitung oder dem Bau einer Breitbandtrasse. Denn eine Gigabit-Gesellschaft ohne Glasfasernetze wäre undenkbar. Doch wer steckt eigentlich hinter diesen systemrelevanten Aufgaben, die unseren Komfort in den eigenen vier Wänden, bei der Arbeit oder in Freizeiteinrichtungen garantieren? Das sind Ingenieure, Meister oder Techniker, allesamt Spezialisten der Energiebranche, deren Berufsalltag die Grundlage unserer Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und schnellem Internet bildet.

Fachleute für moderne Infrastruktur

„Aktuell machen vier ehemalige EWR-Azubis eine Weiterbildung, um in unserem Bereich arbeiten zu können“, erklärt Sebastian Clemens, der selbst mit einer Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bei EWR begonnen hat und sich später für ein berufsbegleitendes Studium der Elektrotechnik entschieden hat. „Für uns ist die Aus- und Weiterbildung junger Fachkräfte das A und O für eine Erfolg versprechende Zukunft“, betont EWR-Vorstand Dirk Stüdemann und ergänzt: „Deshalb ist es für uns auch keine Frage, dass unsere Mitarbeiter sich ständig weiterbilden und entwickeln können.“ Denn mit der rasanten Geschwindigkeit, in der sich Technik und Innovationen in der heutigen Zeit weiterentwickeln, steigen auch die Anforderungen an das Personal. Doch genau das macht die Arbeit an den Netzen der Infrastruktur, die den Alltag, so wie wir ihn kennen, ermöglichen, besonders spannend – da ist sich das Team der Netzplanung einig.

„Für uns ist die Aus- und Weiterbildung junger Fachkräfte das A und O.“
Dirk Stüdemann, EWR-Vorstand

 

Ob im Büro  – wie hier Sebastian Clemens und Markus Leonhardt und die aus dem Homeoffice zugeschalteten Torsten Budnik und Thomas Forster oder ...

... vor Ort auf der Baustelle: Das Team Netzplanung der EWR Netz GmbH sorgt für eine zukunftsfähige Infrastruktur in unserer Region.