Die digitale Zukunft? Ist hier!

Sommerferien! Leeres Schulgebäude? Fehlanzeige – am Alzeyer Landeskunstgymnasium laufen kreative Köpfe auf Hochtouren. Glasfaser und WLAN sorgen dafür, dass Handy oder Tablet als Werkzeuge dabei sein können. Genau wie an den Arbeitsplätzen von Fenster Jäger in Groß-Rohrheim.

Handys, Laptops und Tablets im Unterricht sind selbstverständlich. Dazu eine stabile, sichere WLAN-Verbindung. Hört sich nach Zukunftsmusik an? Am Aufbaugymnasium mit Landeskunstgymnasium in Alzey gehört das bereits zum Schulalltag. Großzügige Landesmittel ermöglichen dem Kunstgymnasium seit der Gründung des Schulzweigs vor zehn Jahren eine zeitgemäße Medienbildung. Zudem hat sich Schulleiterin Dagmar Ried mit ihren Kollegen früh für Geld aus dem Digitalpakt beworben und Ende 2020 zusammen mit EWR ein umfassendes WLAN-Netzwerk umgesetzt: „Es läuft prima und ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die schnelle und kompetente Umsetzung.“

Wichtig ist der Schulleiterin, dass bei der Digitalisierung alle mitgenommen werden: „Mir sind digitale und analoge Angebote gleichermaßen wichtig und dass sich das Kollegium damit vertraut machen kann.“ Wechsel- und Distanzunterricht haben zuletzt den Trend zur Nutzung von Lernplattform, Videokonferenz und Materialien zum Download beschleunigt. „Es war gut, Glasfaser schon im Keller zu haben. WLAN hat zusätzlich vieles möglich gemacht.“

Zwei Schulen auf einem Gelände

Rund 550 Schüler besuchen die beiden Schulformen, ein Drittel davon hat sich für den Schwerpunkt Kunst am Landeskunstgymnasium entschieden. „Hier werden künstlerisch begabte Schüler besonders gefördert“, beschreibt Dagmar Ried. „Die technische Seite ist dafür wichtig.“ Mathe- und Physiklehrer Bernhard Beck lehrt daher den Umgang mit Programmen, die beim Design oder bei der Bild- und Videobearbeitung helfen. „Unsere Schüler sind auch mobil digital kreativ“, beschreibt er den Umgang mit Tablets und Smartphones. Jeder habe sein eigenes Gerät in der Tasche, zusätzlich werde die Schule mit Mitteln aus dem Digitalpakt weitere Tablets anschaffen. „Wir müssen uns für einen zeitgemäßen Unterricht ständig auf den neuesten Stand bringen“, sagt auch Schulleiterin Ried. Denn schließlich werden aus den Schülern auch Game-Designer oder Videokünstler.

Genügend Datenvolumen

Solche Möglichkeiten zeigen die Projektwerkstätten in den Ferien auf. Während die künstlerische Leiterin Sabine Weigel für die jüngeren Schüler Dozenten für Bildhauerei, Drucktechnik oder Malerei organisiert hat, geht es für die 11er und 12er an Digital Painting oder Game Design. Victoria Porten aus Salmtal, die auch einen Internatsplatz hat, freut sich über das stabile WLAN-Netz: „Da heißt es jetzt nicht mehr ‚Ich hab kein Datenvolumen mehr‘“, beschreibt sie das Online-Dilemma vieler Jugendlicher. Auch Tobias Plutta findet es vorteilhaft, Material mit den Lehrern übers Handy auszutauschen und einfach mal ein Foto der Hausaufgabe zu versenden. „Das Netz ist auch zum Recherchieren super“, erklärt der 11er aus Sprendlingen. Beide haben für ihre künstlerische Ader die richtige Schule gefunden. In Richtung Webdesign oder Illustration soll es nach dem Abi gehen.

Im nächsten Computerraum sitzen die 12er am Gamedesign mit Master-Studentin Inka McAtee, die berichtet, dass die Game-Industrie längst die umsatzstärkste Entertainment-Sparte ist und die Film- und Fernsehindustrie abgeschlagen zurücklässt: „Und sie ist krisenresistent, wie sich gerade gezeigt hat.“ An einem Spiel sitzen Dutzende Entwickler wie Sound-Designer, Storyteller oder Projektmanager. Vielleicht eines Tages auch Teilnehmer der Projektwerkstatt.

Fenster und Türen in Bestform

Eine Werkstatt der anderen Art betreibt Fenster Jäger in Groß-Rohrheim. Auch hier spielt das Digitale eine immer größere Rolle: Fertigung, Gebäudeüberwachung oder Logistik – das alles ist mehr als Handarbeit und durch Hard- und Software gestützt. IT-Leiter Dennis Schiller ist daher froh, dass EWR für den neuen Standort einen Glasfaseranschluss ermöglichen konnte: „Wir haben damals nach jedem Strohhalm gegriffen“, erinnert sich Schiller. Denn zu Beginn der Neubaupläne, um das alte Werk in Biblis zu ersetzen, dachte niemand an einen schnellen Internetanschluss – heute undenkbar. Stand zunächst vor allem die Standortvernetzung zum Werk in Leipzig an, folgten immer mehr Projekte, die eine große Bandbreite erforderten: „Ohne schnelles Internet hätten wir praktisch nicht arbeiten können.“ Mit dem symmetrischen Anschluss, der Up- und Downloads mit gleicher Geschwindigkeit möglich macht, ist das heute kein Thema mehr.

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Mehr erfahren

Infos zum Landeskunstgymnasium gibt es unter kunstgymnasium-rlp.de. Unseren Partner Fenster Jäger finden Sie unter fenster-jaeger.de