Schlichte Dekoration

Nicht nur in Lebensgröße, sondern auch auf dem Tisch oder Fensterbrett macht sich ein kleines Bäumchen gut. Alles, was man dazu benötigt, sind eine Filzplatte und eine Schere. Aus der Filzplatte werden zwei identische Tannenbäume ausgeschnitten, wobei einer von oben und der andere von unten mittig angeschnitten wird. Durch den dadurch entstehenden Schlitz können beide Baumhälften zusammengesteckt werden.

Ein geschmückter Baum
im Wohnzimmer gehört zur Weihnachtstradition wie Plätzchen und Bescherung. Doch wer sagt denn, dass es immer eine Nordmanntanne, eine Blaufichte oder eine Douglasie sein muss? Wir haben drei Weihnachtsbaum-Ideen für Sie, die nachhaltig sind und garantiert nicht nadeln. Also ran an die Scheren und los geht’s!

Kunterbuntes Weihnachten

Die Wintertage bringen oft tristes Wetter mit sich. Wie wäre es denn mit einem Baum, der etwas Farbe ins Haus bringt? Dazu lässt er sich noch kinderleicht mit ein paar Papierstreifen und einer Sternenschablone herstellen. Das Beste daran: Im Januar kann der Baum ganz einfach abgehängt und im nächsten Jahr wiederverwendet werden.

Geschenke der Natur

Wer es natürlicher mag, kann seinen Weihnachtsbaum auch ganz einfach aus selbst gesammelten Stöcken herstellen. Diese werden an einem Stück dünner Kordel in gleichmäßigen Abständen aneinandergebunden und an einer Schlaufe aufgehängt. Danach können sie nach Belieben mit Weihnachtsschmuck versehen werden.

Ein Nordmann aus dem Kaukasus

Rund 30 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft. Da fragt man sich: Woher stammen all die Bäume? 70 Prozent wachsen auf deutschen Plantagen. Der Rest wird importiert, hauptsächlich aus Dänemark. Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Wer das Mutterland vieler deutscher Weihnachtsbäume kennenlernen will, muss nach Georgien fahren. Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum Europas. 80 Prozent der Christbäume, die Verkäufer in Deutschland durch Netzmaschinen ziehen, sind Kieferngewächse dieser Sorte, gefolgt von Fichte und Nobilistanne. Der Ursprung der Nordmanntanne liegt in Georgien, im Nordkaukasus auf einer Höhe von 900 bis 1.000 Metern. Hier entdeckte der finnische Botaniker Andreas von Nordmann im Jahr 1838 die Bäume, die später nach ihm benannt wurden.