• Ein kleines Dach ist ein sinnvoller Schutz vor der Witterung, es darf aber nicht zu sehr beschatten.
  • Schilfhalme und Bambus sind als Nistplatz sehr begehrt. Außerdem besuchen Insekten gerne Lehmblöcke mit Löchern.
  • Markhaltige Stängel wie Holunderäste sollten senkrecht mit der Schnittfläche nach oben aufgehängt werden.
  • Das Hotel nicht direkt auf den Boden stellen, damit keine Feuchtigkeit von unten eindringt. Richten Sie Ihr Hotel nach Süden zur Sonne aus.
  • Bohren Sie Löcher mit einem Durchmesser zwischen zwei und acht Millimetern. Die Tiefe der Löcher entspricht deren Durchmesser in Zentimetern – nicht durchbohren! So haben Sie große und kleine Hotelgäste von März bis Oktober.
  • Draht Mithilfe eines feinmaschigen Kaninchendrahts verhindern Sie, dass Spechte und andere Vögel die Bambusstangen herausziehen.
  • Holz Verwenden Sie nur gut abgelagertes Hartholz von Eiche, Esche, Erle oder Obstbäumen.
  • Löcher Ob wild durcheinander, in Mustern oder in Reih und Glied – nur zu, für die Tiere spielt das keine Rolle. Halten Sie zwischen großen Löchern mindestens zwei Zentimeter Abstand, damit es keine Risse gibt, und bohren Sie saubere Löcher, damit sich Wildbienen nicht an den Flügeln verletzen.
  • Blumen Im näheren Umfeld sollten von Frühjahr bis Herbst möglichst blütenreiche Lebensräume vorhanden sein. Wildblumen wie Natternkopf, Glockenblume, Traubenhyazinthe und Malven sind bei Wildbienen begehrte Nahrungsquellen.

Hotel in der Dose

Auch wer wenig Platz hat, kann Insekten etwas Gutes tun. Einfach hohle Pflanzenstängel, zum Beispiel Schilf oder Bambus, auf eine Länge von 10 bis 20 Zentimetern kürzen. Mit Draht zusammenbinden oder waagrecht in einen Holzkasten oder eine leere Blechdose füllen und an einer Schnur aufhängen – fertig ist das Mini-Hotel.

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Gemeinsam mehr Natur wagen

Ein Heim für Biene und Co. steht seit Kurzem nahe der Wohnanlage der Alzeyer Baugesellschaft in der Gernotstraße in Alzey. Gemeinsam mit dem NABU hat EWR das Insektenhotel sowie eine Kleinsträucherhecke angeregt, um das Areal bienenfreundlicher zu gestalten. Auf Initiative der Wormser Umweltverbände beteiligt sich EWR aktiv am Projekt „Mehr Natur wagen“ und hat in diesem Sinne bereits zwei große Flächen naturnah umgestaltet.

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