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Solarcheck von oben

Summend kreist das Flugobjekt über dem Dach des Einfamilienhauses – ein Flugroboter. Seine Mission: defekte Stellen an der Fotovoltaikanlage der Familie Michel aufzuspüren. Nach einer knappen Stunde hat der Pilot Dennis Happersberger den Auftrag an der 21 Kilowatt starken Anlage abgeschlossen – und schon während des Flugs Schwachstellen entdeckt: „Wir konnten direkt einige Auffälligkeiten erkennen, die Fehler zeigen“, erklärt der EWR-Experte. Der eingesetzte Flugroboter ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. Ihren Aufnahmen entgeht nichts: Eine gleichmäßige Farbverteilung auf den Modulen zeigt den Idealfall. Setzen sich einzelne Modulzellen oder ganze Module farblich ab, verweist das auf Temperaturunterschiede, die ihrerseits auf einen Defekt hindeuten können. Solche Schwachstellen können den Gesamtertrag der Anlage schmälern, bei sehr hohen Temperaturen überhitzen und im Ernstfall sogar zu Bränden führen.

Bei Auftrag Drohnenflug
Im Fall Michel hat sich der Einsatz gelohnt: Acht auffällige Module hat Dennis Happersberger mithilfe des Flugroboters entdeckt. Sie sollten weiter beobachtet oder ausgetauscht werden. Auf dem Dach der Familie sind über 100 Module im Einsatz. Die ersten seit 2009, die Module der erweiterten Anlage seit 2013. Das Alter der Anlage hat Familie Michel bewogen, sie einer Kontrolle zu unterziehen. Denn defekte Stellen, die den Ertrag schmälern, fallen kaum auf, weil auch das Wetter für wechselnden Ertrag sorgt. Die Sichtung mit dem Flugroboter kam hier als schnelle und kostengünstige Möglichkeit in Betracht. „Gäbe es den Flugroboter samt Thermografiekamera nicht, hätten wir die Mängel gar nicht erst bemerkt“, gibt sich Familienvater Michel zufrieden. Seit vergangenem Jahr ist der Multicopter der EWR Neue Energien GmbH im Einsatz. Eine Kontrolle kann von jedem Fotovoltaikanlagenbetreiber beauftragt werden. Voraussetzung: das richtige Wetter, am besten Sonnenschein. Und natürlich die Aufstiegsgenehmigung von Polizei und Ordnungsamt. Ist alles erledigt, kann der Multicopter starten.


Aus Wind wird Energie - Wingertswichtel dem Strom auf der Spur …

Am Freitag den 05.05.2017 bekamen die Vorschulkinder der Kita „Wingertswichtel“ in Hahnheim einen ganz besonderen Besuch: Ein großes grünes Glühwürmchen namens Eddi, Energieexperte Dennis Happersberger und ein Modell-Windrad standen plötzlich vor der Tür. Ganz ungeplant war der Besuch allerdings nicht, denn die Erzieherinnen hatten die Mitarbeiter der EWR Neue Energien vor einigen Wochen eingeladen, um eine brennende Frage der Kinder zu klären: Wie wird aus Wind eigentlich Strom?

Anhand des Windrads erklärte Happersberger den Weg, den die Energie von der Anlage bis zum Zuhause nimmt. Und wofür man dort die Energie braucht, das wussten die Vorschulkinder natürlich schon: für den Fön, für das Licht und noch vieles mehr fiel dem Nachwuchs dazu ein.

Doch nicht nur zur Windkraft hatten die Besucher etwas zu erzählen: Ein selbstgebauter Hubschrauber mit einer kleinen Solaranlage zeigte den Kindern, wie auch die Sonne richtig viel Energie entstehen lassen kann. „Es ist toll, dass wir hier die Möglichkeit haben, Kinder an das Thema regenerative Stromerzeugung heranzuführen. Denn das wird unsere Zukunft sein“, erklärte Dennis Happersberger.

Nach den vielen Geschichten rund um die Stromerzeugung durften die Vorschulkinder dann selbst aktiv werden: Eddi verteilte Malbücher, in denen sie Fotovoltaik-, Wasser- und Windkraftanlagen ihre Lieblingsfarbe verpassen durften.


Mit dem Flugroboter auf den Agrartagen

Wie in den vergangenen Jahren informierte die EWR AG auf den Agrartagen in Nieder-Olm rund um die Themen Internet, E-Mobilität sowie Strom- und Gastarife. Neu in diesen Jahr: Auch die EWR Neue Energien GmbH war mit vor Ort. Wir informierten rund um unsere neue Dienstleistung, die Fotovoltaikthermografie mit einem Flugroboter.


Technische Betriebsführung für den Windpark Worms übernommen

Die EWR Neue Energien GmbH übernimmt ab Oktober 2016 die technische Betriebsführung für den Windpark Worms. Der Windpark besteht aus 7 Vestas V112 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 21 MW.


Technische Betriebsführung für den Windpark Alsheim übernommen

Die EWR Neue Energien GmbH übernimmt ab September 2016 die technische Betriebsführung für den Windpark Alsheim. Der Windpark besteht aus 3 Enercon E82 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 6,9 MW.


Neue innovative Dienstleistung im Portfolio

Die EWR Neue Energien GmbH biete als neue innovative Dienstleistung die Thermografie von Fotvoltaikanlagen mittels einem Flugroboter (Drohne) an.

Ziel dieser Überprüfung ist es, defekte Fotovoltaikzellen zu erkennen, ohne hierbei das Dach besteigen zu müssen. Einzelne defekte Zellen mindern den Ertrag und können zu weiteren Schäden führen. Innerhalb der Garantie, können solche Schäden im Regelfall auch zu Ansprüchen aus den Garantiezusagen führen.