Der Blog zum Alltagstest

07. Februar 2018

Streetscooter besteht Alltagstest 

Vom Schädlingsbekämpfer, der Kanalunterhaltung, dem Straßenbauer, dem Schreiner oder dem Schlosser bis zu den Mitarbeitern in der Kfz-Werkstatt: Alle waren mit dem von EWR ausgeliehenen E-Fahrzeug tageweise unterwegs. Drei Wochen lang testeten die Mitarbeiter der Wormser Entsorgungs- und Baubetriebs die kleinste Version des E-Nutzfahrzeuges „Work“, mit 85 km/h Höchstgeschwindigkeit, 740 Kilogramm Gesamtzuladung und rund 100 Kilometern Reichweite.

„Insgesamt war der Test positiv. Wir können uns die Anschaffung eines solchen Fahrzeuges - oder mehrerer - durchaus vorstellen“, sagt Hans-Dieter Gugumus, technischer Werkleiter des ebwo.

Zu einem ähnlichen Fazit kommt Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek: „Aufgrund seiner Dimension ist das Fahrzeug logischerweise nicht als Müllfahrzeug einsetzbar. Aber in vielen Fällen kann es problemlos die Diesel Transporter ersetzen.“

Die Tester des „Work“ waren aufgefordert, ein ehrliches Feedback zu geben. Die Liste ist vielschichtig. Aufgrund der Kunststoffkonstruktion des Laderaums, lässt sich beispielsweise das magnetische Warnlicht nicht einfach auf das Dach setzen. „Es hält da logischerweise nirgendwo“, so ein Mitarbeiter. Weiter umfasst die Mängelliste „unbequeme Sitze, die nicht den Wünschen der Kollegen entsprechen“, „zu tiefe Kabine, nicht geeignet für Personen über 180 Zentimeter“, „auf den Hartplastikfußmatten besteht Rutschgefahr“, „Handschuhfach fehlt“ oder „Innenverkleidung der Fahrerkabine wirkt billig“.

Erstmals werden Handwerker und Praktiker in die Weiterentwicklung eines Nutzfahrzeuges einbezogen. Dafür war dieser Test wichtig. Denn er hat er gezeigt: E-Nutzfahrzeuge sind schon heute alltagstauglich. Wer will, kann sofort Teil der Mobilitätswende sein.

 

 

 


23. Januar 2018

Fahrspaß mit dem Audi e-tron ­– Reichweite optimieren steht im Fokus

„Grundsätzlich bin ich mit dem Hybrid-Fahrzeug sehr zufrieden. Bisher bin ich etwa 1.200 km gefahren, davon nur 400 km mit Benzin. Das war einmal zum Flughafen und einmal die Überführung vom Audiwerk in Neckarsulm.

Meinen täglichen Arbeitsweg von Osthofen nach Worms mit 12 km fahre ich rein elektrisch. Hier verbraucht der Audi im Winter ca.  25 KWh/100 km was mich zirka 6,50 Euro kostet. Eine einfache Fahrt von Osthofen nach Worms kostet mich somit nur rund 80 Cent.

Spannend finde ich, dass man seine Fahrweise automatisch anpasst. Aufgrund des geringen Widerstands des Elektromotors rollt dieser viel weiter ohne Gas zu geben, als z.B. ein vergleichbares Benzinauto. Deshalb fahre ich jetzt viel vorausschauender, um entsprechend stromsparend unterwegs zu sein und die Reichweite zu optimieren. Ich war vorher Dieselfahrer und habe da auch schon immer auf Effizienz und Spritsparen geachtet. Das kann ich jetzt mit dem Audi voll ausleben. Toll ist die stufenlose Beschleunigung des Elektromotors und vor allem natürlich das fast geräuschlose fahren.

Leider ist die Reichweite doch etwas enttäuschend. Statt der von Audi vorgegebenen 50 km sind es im Winter nur ca. 25 km. Dies liegt wohl zum einen an den Eigenschaften der Batterie die bei unter fünf Grad an Leistung verliert, sowie am elektrischen Bedarf wie Heizung, Sitzheizung, Klimaanlage und Scheibenheizung. Ich hoffe, dass sich im Sommer die Reichweite doch noch um einige Kilometer steigert. Für den Arbeitsweg und um zuhause im Ort rumzufahren ist die Reichweite absolut ausreichend. Das Laden erfolgt dabei über die Haushaltssteckdose bzw. auf der Arbeit an der Wallbox von EWR. Die Ladezeiten fallen dabei gar nicht so ins Gewicht, da der Wagen ja eh 95 % des Tages nur herumsteht.“

 

 


27. November

Olympia-Gold und Elektromobilität

Olympia-Siegerin Dorothee Schneider konnte den VW Passat GTE nun bereits seit knapp einem Jahr in ihrem Alltag testen. Ihre Erfahrungen mit dem Hybridfahrzeug haben sie absolut begeistert: „Der E-Antrieb eignet sich besonders im Kurz- und Mittelstreckenbereich. Noch dazu ist der Wagen umweltfreundlich, günstig und lautlos – das ist einfach cool.“

Auf Langstrecken kommt bei der Framersheimerin dann der Benzinmotor zum Einsatz. Das ist auch der Fall wenn sie gemeinsam mit ihrem Olympiapferd „Showtime“ im Pferdeanhänger unterwegs ist. „Eine echt tolle Kombi, dieser Hybrid", so die Dressurreiterin, „es ist richtig klasse, dass der Antrieb je nach Bedarf ausgewählt werden kann“. Wann immer es möglich ist, fährt Dorothee Schneider rein elektrisch­­ – was für eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern ausreicht: „Elektrisch fahren macht am meisten Spaß und dabei legt man die Strecken auch noch CO2-neutral zurück!“. Mit dem Hybridantrieb erreicht der VW Passat GTE insgesamt eine Reichweite von rund 700 km, was der Olympia-Siegerin in ihrer Vorbereitungsphase gerade recht kommt.


10. November

Lampertheim setzt auf E-Mobilität

„Die Ladesäule für PKW wird gut angenommen, die Ladestation für E-Bikes dagegen wird bisher eher selten genutzt. Insgesamt sind wir aber mit der Entwicklung zufrieden!“, erklärt Uwe Becher aus dem Fachbereich Verkehr, Sicherheit und Ordnung der Stadt Lampertheim und zieht ein erstes positives Fazit.

Vor rund drei Monaten wurden die Ladestationen vor dem Lampertheimer Rathaus von EWR und der Stadt Lampertheim in Betrieb genommen. Die Fahrradladestation hat Platz für drei Fahrräder – diese können direkt angeschlossen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, den Akku separat in einem abschließbaren Fach aufzuladen. Dort befinden sich außerdem Ladekabel für Smartphones und Tablets. Dass die Ladestation für Fahrräder künftig stärker in Anspruch genommen werde – daran arbeite die Stadt gerade. „Wir haben in den Geschäften und Gaststätten in der unmittelbaren Umgebung für die Nutzung geworben. Auch im Rahmen eines neuen Stadtmarketing- und Tourismuskonzepts spielen die eStationen eine Rolle“, so Becher. Im ersten Schritt ginge es mehrheitlich darum, Bewusstsein zu schaffen.

Die Lademöglichkeit für E-Autos ist im Moment noch kostenlos. Regelmäßig statten ihr E-Fahrer aus der Umgebung einen Besuch ab. Zum Großteil werden die Ladestationen aber für den stadteigenen, elektrischen Fuhrpark genutzt: „Bei Kurierfahrten zum Rathaus nutzen zum Beispiel die Kollegen der Technischen Betriebsdienste die Ladesäulen oft, um kurz aufzutanken.“ Außerdem habe die Stadt einen Renault Zoe als Car-Sharing-Fahrzeug der Firma Stadtmobil zur Nutzung zur Verfügung gestellt bekommen, dafür sei die Ladesäule perfekt.


01. November

E-Mobilität kennt kein Alter

Schnell, lautlos und sauber – so kommen die Westhofener Senioren seit ein paar Tagen von A nach B. Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember bietet der Seniorenbeirat in Kooperation mit EWR einen Fahrdienst für alle Bürger ab 60 Jahren an. „Egal, ob zum Friseur oder zu einem Arzttermin – wir bringen die älteren Menschen überall hin, solange das Ziel in der VG Wonnegau liegt“, erklärt Astrid Frisch-Balonier, Seniorenbeauftragte der Gemeinde.  EWR stellt dafür einen BMW i3 für diesen Zeitraum zur Verfügung. „So können wir unsere Senioren nicht nur im Alltag unterstützen, sondern Ihnen auch die neue Antriebsform näherbringen“, so Frisch-Balonier.

Für das Kooperationsprojekt wurde extra eine Ladebox in der Garage der Seniorenbeauftragten angebracht, die Stromkosten zahlt die Gemeinde. So ist der elektrische Flitzer auch immer einsatzbereit. „In der ersten Woche wurde der Fahrdienst alleine über zehnmal genutzt“, freut sich Frisch-Balonier. Gerade für die Kurzstrecken sei der Elektromotor ideal. „Unsere Einkaufstouren gehen auch meist ganz schnell und in den BMW i3 passt auch alles rein“, berichten die ersten „Kunden“ des Fahrdienstes.


24. Oktober

Unsere E-Tester – Das Team von­ Seehund Media zur „E-Challenge"

Was steckt hinter eurer Idee, der „E-Challenge“?
Bei einem einwöchigen Trip durch Rheinhessen haben wir die E-Mobilität auf den Prüfstand gestellt. Mit einem E-Golf und einem E-Up waren wir kreuz und quer in der Region unterwegs. In verschiedenen Challenges haben wir uns ohne Sicherung und doppelten Boden in die Hände der E-Fahrzeuge begeben. Ziel war es herauszufinden, wie alltagstauglich die E-Mobilität ist. Bietet sie schon heute eine Alternative zu herkömmlichen Fortbewegungsmöglichkeiten oder ist sie nur Spielerei? Unsere Erfahrungen haben wir in mehreren Videos festgehalten. Dabei wollen wir nicht nur informieren, sondern gleichermaßen unterhalten.

Unsere Videos und Fotostrecken werden in den nächsten zwei Wochen bis zur „World Of Emobility“ – Messe in Worms auf den Social-Media-Kanälen von EWR veröffentlicht. Den gesamten Film gibt es dann am Stand von EWR als Messeloop.

Wie seid ihr auf diese Idee gekommen?
Um unser Ziel, den CO2-Austoß zu reduzieren, zu erreichen müssen wir grundlegende Dinge in unserem Alltag und unserer Lebensweise überdenken und anpassen. Dazu gehört auch der Umgang mit unserer Mobilität und die dazu gehörenden Verkehrsmittel. Dass Verbrennungsmotoren nicht zu einer verantwortungsbewussten Zukunft gehören, liegt für uns auf der Hand. Als EWR uns dann angeboten hat ihre Alternative (E-Autos) zu testen, war für uns völlig klar, dass wir diese Herausforderung – nicht zuletzt aus eigener Neugier – gerne annehmen möchten.

Was wollt ihr mit diesem Projekt zeigen?
Aus unserer Sicht geht es nun darum, mehr als nur einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Wir als Medienschaffende können deshalb nur versuchen die potenziellen Nutzer darüber aufzuklären, wie die Technik funktioniert. Außerdem ist es wichtig, dass wir informieren, an welchen Punkten Elektromobilität besser oder vielleicht auch (im Moment noch) schlechter als die herkömmlichen Fortbewegungsmöglichkeiten abschneidet. Wir alle müssen zum Wohle unseres Planeten aus unserer Komfortzone kommen und unsere Leben umstellen. Damit diese Botschaft ankommt, versuchen wir mit allen Möglichkeiten der medialen Arbeit zu unterstützen und zu motivieren, damit wir bald die nächsten Schritte gehen.

Welche Erfahrungen habt ihr in den letzten Tagen gesammelt?
Wir haben in den letzten Tagen jede Menge Spaß mit den Autos gehabt und ehrlich gesagt unerwartet schöne Eindrücke in Rheinhessen gesammelt. Da wir beide noch nie ein E-Auto gefahren sind, war die Erfahrung für uns komplett neu und daher umso interessanter. Auch die Gegend war uns noch sehr unbekannt, obwohl sie in unserem unmittelbaren Umfeld liegt. Wie oft kommt man schon grundlos in die kleinen umliegenden Landkreise? Alles Weitere können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Interesse gerne in unseren Videos erfahren.

Hat euch vielleicht etwas überrascht bzw. hättet ihr mit manchen Sachen nicht gerechnet?

Die Challenge hat uns fast täglich überrascht.  Mit einige Dingen, mit denen wir konfrontiert wurden, haben wir tatsächlich nicht gerechnet. Eine der positivsten Überraschungen war die Offenheit und Neugier der Passanten, die uns durch die E-Autos entgegengebracht wurde. An Ladestationen kommt man gerne mal ins Gespräch und sogar ein Hotelier hat am späten Abend noch eine Leiter rausgeholt um uns ein Kabel zu installieren, damit wir unseren E-UP laden konnten.

Die besten Geschichten unserer Reise haben wir natürlich in unsere Videos gepackt und möchten auch daher nicht zu viel verraten.


23. Oktober

Zweites E-Auto und erster Roller

Karin und Michael Klemmer sind „alte Hasen“ in Sachen E-Mobilität: Ihr Nissan Leaf ist schon ihr zweites Auto mit Ladekabel. „Und das klappt super“, sagt Karin Klemmer. Zuvor war der Zweitwagen der Familie ein Peugeot mit etwa 120 Kilometern Reichweite. Der Nissan Leaf bringt sie mit vollem Akku sogar bis zu 170 Kilometer weit. „Auch das Ladenetzwerk wächst immer weiter“, freut sich die EWR-Mitarbeiterin, „das integrierte Navi zeigt uns die Ladesäulen an, da kann man das Laden auch auf längeren Fahrten gut planen!“

Michael Klemmer fährt täglich mit dem E-Roller zur Arbeit: „Sauber, leise und ganz zuverlässig“ bringt der silberne Flitzer ihn zu seinem acht Kilometer entfernten Einsatzort – und zu weiteren Sport- und Freizeitterminen. Geladen werden Auto und Roller ganz einfach zuhause. Dass auf den Seitentüren des Leaf das Herzstrom-Logo prangt, ist für die EWR-Mitarbeiterin selbstverständlich: „Dass wir das Thema Elektro-Mobilität fördern, finde ich klasse. Und immer mehr Kolleginnen und Kollegen lassen sich davon begeistern.“ Die Familie aus Worms-Horchheim gibt daher gerne Tipps zum Autokauf und erzählt von ihren Erfahrungen.


16. Oktober 2017

Fun-Faktor E-Fahrzeug

„Klasse natürlich!“, antwortet Marcus Weygand auf die Frage, wie die Woche mit dem EWR-e-Golf war. Seinen eigenen Kleinwagen würde er am liebsten stehen lassen und nur noch mit dem leisen, sparsamen Fahrzeug fahren. „Es macht richtig Spaß“, berichtet der EWR-Gewinner, der nach der Rheinradeln-Aktion einer von drei Testfahrern wurde.

Zweimal hat er die kostenlose Ladestation bei EWR genutzt. „Ich war im Theater und habe in der Zwischenzeit geladen. Das ist wirklich ideal!“, berichtet der Pfeddersheimer. Für kurze Strecken sei die Reichweite absolut ausreichend, und wenn es doch mal länger geht, springt der Hybridmodus ein.

Den Schlüssel gibt Weygand daher nur ungern wieder ab – aber wer weiß, was seine nächste Kaufentscheidung ist? Das Elektro-Auto hat ihn bei der Testwoche jedenfalls überzeugt. „Auch das Infotainment und die Extras machen richtig Laune“, so sein Resümee.


12. Oktober 2017

Rein elektrisch zu Fahren ist im Alltag kein Problem

EWR-Mitarbeiterin Andrea Kroll ist begeistert von ihrem Renault Zoe. „Seit einem Jahr ist er ein zuverlässiger Begleiter“, sagt die Bechtheimerin. Sie und ihr Lebensgefährte nutzen ihn abwechselnd für den täglichen Weg zur Arbeit. Doch auch ein größerer Einkauf sei ohne Probleme möglich, berichtet Kroll. „Bei rund 130 Kilometern Reichweite ist das gar kein Problem. Aber auch längere Strecken sind dank App gut zu planen."

„Man parkt und tankt meist kostenlos, das ist wirklich toll“, betont Andrea Kroll weitere Vorteile. Zuhause lädt sie über Nacht an einer normalen Steckdose – natürlich Herzstrom, wie der Schriftzug auf dem Auto für alle deutlich macht. „Wir werden ganz oft darauf angesprochen. Und viele überlegen inzwischen, auch auf Elektrobetrieb umzustellen.“ Auch unter ihren Kollegen sind inzwischen ebenfalls viele, die sich für ein Elektroauto entschieden haben.


9. Oktober 2017

Auf Probefahrt mit dem Elektroauto

„Unser nächstes Auto soll ein E-Auto werden. Wir sind begeistert!“, fasst Sandra Scharffenberger die Testwochen mit dem E-Golf zusammen. Gemeinsam mit ihrem Mann und den fünf Kindern durfte sie das E-Auto auf Herz und Nieren testen. Das Fazit ist einstimmig – den Alltagstest hat das Auto bestanden. „Egal ob Einkaufen, das tägliche Pendeln oder das Laden, es hat alles super geklappt. Man kommt auch gut mit Kabel und Stecker klar“, berichtete Sandra Scharffenberger. Komplett elektrisch zu fahren sei gerade im Stadtverkehr gar kein Problem.

Dass in Zukunft immer mehr E-Autos auf den Straßen fahren werden, davon ist sie überzeugt. „Wenn die Energie dafür dann noch aus regenerativen Anlagen kommt, wäre das mein Traum“, erklärt Scharffenberger. „Von unserem Diesel haben wir uns schon verabschiedet, nur muss es im Moment mit fünf Kindern für uns noch ein Siebensitzer Benziner sein.“ Doch auch von dem möchte sich die Familie möglichst bald trennen.