Eine Blaupause für die Energiewende

„Designetz“ ist ein Verbundprojekt des Programms „SINTEG: Schaufenster intelligenter Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ mit einem bundesweiten Fördervolumen von über 200 Millionen Euro. Bei einem Projektvolumen von 5,2 Millionen Euro erhält EWR ein anteiliges Fördervolumen in Höhe von 1,5 Millionen Euro. „Damit ist es unser bislang größtes Förderprojekt zur Umsetzung der Energiewende in unserer Region“, freut sich Netz-Geschäftsführer Johannes Krämer.

Das Projekt soll eine »Blaupause« für die Energiewende entwickeln. Als „größtes Puzzle der Welt“ bezeichnete Peter Terium, Vorstandsvorsitzender von Innogy, das Energiesystem der Zukunft bei der Auftaktveranstaltung im Januar. 46 Partner sind dabei, die Antworten auf die zentralen Herausforderungen Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung zu finden. Strom aus regenerativen Energien, intelligente Lösungen und smarte Technologien müssten dabei vor allem im Verteilnetz stattfinden.

Während des Projektzeitraums gilt es zu demonstrieren, wie intelligente Netze mit einer Einspeisung von zeitweise mehr als 100 Prozent erneuerbarer Energien eine sichere und effiziente Energieversorgung gewährleisten können. Dafür entwickeln die Partner passende Konzepte und Technologien. EWR ist Konsortialpartner und wird die praktischen Umsetzungsmöglichkeiten in Rheinhessen aufzeigen. Dafür werden zum Beispiel Netzmanagementsysteme (Hard- und Software) getestet, um die Stromflüsse (von der Anlage ins Netz und vom Netz zum Kunden) auszugleichen. Oder auch Smart Meter und regelbare Ortsnetztransformatoren. Denn hier wird der Strom vom Mittelspannungsnetz (Verteilebene) auf die Niederspannungsebene gebracht (Verbraucher) – oder eben umgekehrt.

Unsere Region ist dafür sehr gut geeignet, da wir ein Gebiet sind mit sehr hohen Einspeisungen aus erneuerbaren Energien, z.B. aus Wind und Photovoltaik. Gleichzeitig gibt es aber auch industriegeprägte Verbrauchszentren, die auch zukünftig zuverlässig und wirtschaftlich mit elektrischer Energie versorgt werden müssen. Vor allem in der Umspannanlage Gundersheim, und direkt in Monsheim und Freimersheim, wird es Projekte geben – da hier große Strommengen aus Windkraft- und Fotovoltaikanlagen eingespeist werden.

Mehr Infos unter:
www.designetz.de